Medizinball-Buch

Das Medizinball-Buch macht sich zum Motto, dass man den Medizinball stets überall einsetzen kann. Dabei handelt es sich beim Medizinball nicht nur um ein altbewährtes Trainingsmittel, sondern um ein traditionelles Utensil, das auch heute noch gerne im Fußballtraining angewandt wird. Und nicht nur von Felix Magath, der dafür berüchtigt ist, seine Spieler mit Medizinbällen bepackt die Stufen des alten Gelsenkirchener Parkstadions hinauf zu jagen, wobei „Quälix“ in seiner Wolfsburger Zeit sogar einen Extra-Hügel aufschütten ließ, damit er seine Spieler dort mit den Medizinbällen hochquälen konnte. Das Medizinball-Buch beinhaltet abwechslungsreiche und systematisch zusammengestellte Übungen, wobei hier nicht nur Würfe erwähnt werden, sondern auch viele weitere Bewegungen, die der Trainer anwenden kann, um seiner Mannschaft mehr Fitness zu verleihen.

Die Trainingsübungen im Medizinballbuch sind verständlich aufgebaut und zudem mit hervorragend animierten Farbgrafiken gepaart. Im Medizinballbuch befindet sich ein komplett Programm mit den Kapiteln der Medizinball ein Alleskönner, dass Medizinballtraining organisieren, Fitness für den ganzen Körper, Gruppenübungen, Partnerübungen, Einzelübungen et cetera. Mit diesem Medizinball-Buch kann der Trainer ein hervorragendes Medizinballtraining aufziehen, und so seiner Mannschaft für den nächsten Wettkampf die nötige Kondition mit auf den Weg zu geben.

Beim Medizinball handelt es sich dabei um ein Trainingsgerät, das aus Gummi-oder dickem Ledermaterial besteht und zwischen 0,8 und 10 kg schwer sein kann. Dabei besitzt der Medizinball einen Durchmesser von 30-35 cm. Der Medizinball ist als Vollball angelegt, was bedeutet, dass er nicht wie viele andere Ballvarianten mit Luft aufgepumpt werden muss. Die Bezeichnung Medizinball stammt aus den USA. Dort wurden Bälle dieser Art als Medizin für den Körper benutzt, schließlich wird beim Fangen und Werfen dieses Trainingsutensils fast die gesamte Muskulatur beansprucht und entsprechend gekräftigt. Eine New Yorker Polizist, der unter einem Pseudonym an Boxturnieren teilnahm, wird die Etablierung des Medizinballs zugeschrieben. In die heilkräftige Gymnastik fand der Medizinball kurz danach auch als Sportgerät Eingang. Gefüllt ist der Medizinball mit Korkgranulat oder Wildhaaren. Einer Legende nach soll der erste Medizinball 1917 aus englischer Kriegsgefangenschaft vom Nacktkulturpionier und Sportschriftsteller Hans Surén nach Deutschland gebracht worden sein. Auf der anderen Seite behauptete jedoch der Sportfunktionär Carl Diem, dass er den Medizinball bereits im Jahr 1913 in Amerika eingeführt haben will, anschließend auch in Deutschland.

Das Medizinball-Buch beinhaltet wie gesagt viel Übungen, die der Trainer mit seiner Mannschaft während des Trainings mit dem Medizinball die Tat umsetzen kann. Somit wird auch das Training mit dem Medizinball nie eintönig.